Mein Weg: Mohammad Alfaouri - Von der Produktionsschule zur Pflege-Ausbildung

Catrin Gäde • 29. Januar 2026

Produktionsschule Wolgast | Mohammad hat es geschafft!










Mohammad Alfaouri hat zwischen September 2024 und Juli 2025 die Produktionsschule Vorpommern Greifswald am Standort Wolgast besucht. Mit viel Engagement in den Werkstätten Küche und Textil, dem Besuch der Berufsschule und zusätzlichem DaZ-Unterricht hat er im Juli 2025 erfolgreich seine Berufsreife erworben. Seit September 2025 absolviert er eine Ausbildung zum Kranken- und Altenpflegehelfer zufrieden, motiviert und mit Plänen für weitere Qualifizierung.




„Mohammad ist drangeblieben, hat Verantwortung übernommen und sich stetig weiterentwickelt. Wir haben immer an ihn geglaubt.“ 

Franz Poppe, Werkstattleiter Küche in der Produktionsschule Vorpommern Greifswald am Standort Wolgast.

CJD Nord Produktionsschule VG Wolgast | Werkstatt Küche | Werkstattleiter Franz Poppe und Mohammad Alfaouri (v.l.n.r.)

Lern- und Praxisphasen


Mohammad nutzte das Jahr an der Produktionsschule konsequent und strukturiert. In den Werkstätten Küche und Textil arbeitete er an realen Aufträgen, lernte Arbeitsabläufe zu planen und Ergebnisse zu beurteilen. Der begleitende DaZ-Unterricht stärkte seine fachsprachlichen Kompetenzen – etwa beim Verstehen von Rezepturen, Sicherheits- und Hygienevorgaben oder beim schriftlichen Dokumentieren von Arbeitsschritten.



Vertrauensvolle Begleitung


Die kontinuierliche Begleitung durch das Team der Produktionsschule war ein zentraler Baustein des Erfolgs. Werkstattleiter Franz Poppe stand Mohammad als verlässlicher Ansprechpartner zur Seite. Regelmäßige Zielvereinbarungen, Feedbackgespräche und transparente Leistungsrückmeldungen gaben Orientierung. Bei Bedarf wurden schulische und praktische Anforderungen gemeinsam priorisiert, um Überforderung zu vermeiden und Fortschritte sichtbar zu machen.


Die pädagogische Arbeit folgte Grundsätzen des CJD: Wertschätzung, Teilhabe, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit. Diese Haltung schuf ein Umfeld, in dem Mohammad Neues erproben, Fehler als Lernanlässe nutzen und Verantwortung schrittweise ausbauen konnte. Das Zusammenspiel aus strukturierter Anleitung, Vertrauen und klaren Erwartungen trug maßgeblich dazu bei, den Übergang in Ausbildung nachhaltig zu gestalten.

Lernen im Wechsel von Praxis und Schule


Die Kombination aus Berufsschulunterricht und Qualibaustein in der Küche ermöglichte es, theoretische Inhalte unmittelbar praktisch zu erproben. Rückmeldungen aus Werkstatt und Unterricht wurden regelmäßig zusammengeführt; daraus entstanden klare, erreichbare Lernziele. Durch mehrere Praktika in Betrieben der Region gewann Mohammad zusätzliche Einblicke in Arbeitskultur und Anforderungen, konnte Stärken erproben und berufliche Erwartungen realistisch ausrichten.


Die Rückmeldungen der Lehr- und Fachkräfte betonen durchgängig verlässliches Arbeitsverhalten, Teamfähigkeit und Lernbereitschaft. Diese Kompetenzen bildeten die Grundlage, um die Berufsreife im Juli 2025 sicher zu erreichen und den nächsten Schritt in Richtung Ausbildung zu gehen.




Übergang in die Ausbildung


Seit September 2025 befindet sich Mohammad in der Ausbildung zum Kranken- und Altenpflegehelfer. Der Übergang erfolgte nahtlos im Anschluss an die erworbene Berufsreife. Mit Unterstützung der Produktionsschule bereitete er Bewerbungsunterlagen auf, trainierte Vorstellungsgespräche und informierte sich über Ausbildungsinhalte und Rahmenbedingungen.


Rückmeldungen aus dem Ausbildungsbetrieb heben seine hohe Motivation, Sorgfalt im Umgang mit Menschen sowie die Bereitschaft hervor, Verantwortung zu übernehmen. Mohammad nutzt Einführungs- und Hospitationsphasen aktiv, stellt Rückfragen und dokumentiert Lernfortschritte systematisch. Perspektivisch plant er, seine Qualifikation weiter auszubauen.

Wir danken Mohammad für das Vertrauen und die gemeinsame Zeit an der Produktionsschule Wolgast. Wir freuen uns, seinen Weg weiter zu begleiten.

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„Nichts bewegt sich, ohne dass man sich bewegt“ Bundesweite Fachtagung der Produktionsschulen am 24./25. September 2025 in Stralsund
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­­­­­­­­­­ Save the Date: Digitaler Fachtag zur virtuellen Berufsorientierungswelt am 27.02.2026 Am 27. Februar 2026 laden wir Unternehmen herzlich ein, Teil unserer virtuellen Berufsorientierungswelt zu werden! Treffen Sie junge Menschen in einem innovativen digitalen Raum – fernab klassischer Messestände. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen mal anders, knüpfen Sie Kontakte und gewinnen Sie neue Talente für morgen. Ein spannendes Fachprogramm rundet den Tag ab. Jetzt anmelden und dabei sein – weitere Infos ab sofort verfügbar! Ein Gewinn für junge Menschen und Unternehmen Der Future Boost richtet sich an junge Menschen, die auf der Suche nach dem für sie passenden Berufsfeld sind. Unternehmen erreichen so frühzeitig Talente, präsentieren ihre Berufe modern und steigern die Attraktivität ihrer Ausbildung. In einer interaktiven, digitalen Berufsorientierungswelt haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, unterschiedliche Branchen kennenzulernen, sich mit Experten auszutauschen und ihre eigenen Fähigkeiten zu testen. Räume für Berufsfelder Die verschiedenen Berufsfelder sind in separaten Räumen untergebracht. Jeder Raum ist thematisch gestaltet und bietet Informationen, Videos und interaktive Inhalte zu den jeweiligen Berufen. Die Teilnehmenden können hier ihre Fragen stellen, sich mit Branchenexperten vernetzen und tiefergehende Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder erhalten. Die folgenden Branchen werden abgedeckt: • Gesundheit • Handwerk • Hotel- und Gaststättengewerbe (HoGa) • Influencer und Social Media
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